Energiewende · Strom & Wärme

Software für die Energiewende.

Ich entwickle Webanwendungen für Organisationen, die die Energiewende praktisch machen. Netztechnik und Wärmeübertragung gehören als Elektro- und Software-Ingenieur zu meinem Fachgebiet – und aus eigener Mitarbeit kenne ich die Arbeit derer, die das Werkzeug am Ende benutzen.

M.Sc. Informationssystemtechnik Elektrotechnik & Wärmetechnik Eigene Energieprojekte seit 2021

Warum ich

Ich kenne beide Seiten.

Wer Software für Energiethemen baut, muss die Fachsprache sonst erst lernen – ob es um Transformatoren geht, um Wärmedurchgangskoeffizienten oder um Verschattungsverluste. Das erledigt sich hier vor dem ersten Gespräch.

Elektro- und Software-Ingenieur

M.Sc. Informationssystemtechnik an der TU Darmstadt: Softwareentwicklung auf elektrotechnischer und physikalischer Grundlage. Ob Energieübertragung, Messtechnik oder Wärmelehre – die Grundlagen sind Studieninhalt und nicht angelesen. Meine Masterarbeit hat die Verschattung von Photovoltaikanlagen aus Smartphone-Bilddaten ermittelt, Note 1,0.

Praktiker, nicht nur Entwickler

Ich baue nicht nur Software für die Energiewende, ich arbeite darin. Seit 2021 bin ich in einer Darmstädter Energie-Initiative aktiv, die ich mit aufgebaut habe – heute rund 60 Aktive und über 1.500 Beratungen zu Solaranlagen, Heizungsoptimierung und Wärmepumpen. Ich berate dort selbst zu Solaranlagen, schule neue Berater:innen ein und halte Vorträge und Workshops mit praktischem Teil.

Fachgespräche ohne Dolmetscher

Messwerte, Kennzahlen, Normen und die Physik dahinter muss mir niemand aufbereiten. Das spart die Runden, in denen sonst erst die Fachdomäne erklärt wird – und führt zu Software, die zum tatsächlichen Arbeitsablauf passt statt zu dem, der sich am einfachsten programmieren ließ.

Vorgehen

Erst verstehen, dann bauen.

Die Aufgaben sehen unterschiedlich aus: Anlagen- und Bestandsdaten, Messreihen, Planungsabläufe, Auslegungs- und Ertragsrechnungen. Das Muster dahinter ist meist dasselbe – gewachsene Tabellen, Zwischenschritte von Hand, kein System, das den Ablauf wirklich abbildet. Was daraus wird, entscheidet sich vor der ersten Zeile Code.

Anforderungen zuerst

Wer arbeitet damit, welche Schritte hängen zusammen, welche Daten entstehen an welcher Stelle, was läuft heute über Tabellen und Mails? Diese Klärung steht am Anfang und bestimmt den Zuschnitt – nicht eine Funktionsliste.

Passend statt maximal

Ich baue, was das Problem löst, und nicht mehr. Software, die im Alltag nach zehn Minuten sitzt, ist mehr wert als doppelter Funktionsumfang, den am Ende niemand benutzt. Der Aufwand richtet sich nach dem Nutzen, nicht nach dem technisch Möglichen.

Auch die Empfehlung, nicht zu bauen

Wenn eine bestehende Lösung das Problem abdeckt, sage ich das. Eine Eigenentwicklung lohnt sich erst, wenn Standardsoftware am Ablauf vorbeigeht. Diese Einschätzung bekommst du, bevor ein Angebot im Raum steht.

Projekte

Drei eigene Projekte aus dem Energiebereich – zwei davon offen einsehbar, eines live zum Ausprobieren.

Beratungs-CRM für Solaranlagen

Problem: Beratungsanfragen wurden in Excel gepflegt und zentral an ehrenamtliche Berater:innen verteilt.

Lösung: Anfragen kommen über ein Formular herein und landen automatisch bei der zuständigen Ortsgruppe – anhand der Adresse und der Gebiete, die jede Gruppe selbst auf einer Karte festlegt. Berater:innen nehmen sich von dort, was sie schaffen. Eine Installation trägt mehrere Gliederungen mit eigenen Formularen und Zuständigkeiten. Beratungs-Mails laufen im System selbst; ihre Zugangsdaten sind so verschlüsselt, dass auch die Administration sie nicht lesen kann.

Stand: Produktiv beim BUND und bei heiner*energie, 500+ Beratungen darüber abgewickelt, Rollout läuft weiter.

solarlense.ai

Problem: Die Verschattung eines geplanten PV-Standorts zu erfassen, brauchte bisher Spezialhardware oder eine grobe Schätzung.

Lösung: Eine iOS-App, die den Horizont mit der Handykamera abfährt und daraus das Horizontprofil des Standorts erzeugt. Die Bildauswertung passiert auf dem Gerät. Den Ertrag rechnet die App über PVGIS; die Sonnenbahnen für heute und für beide Sonnenwenden liegen live im Kamerabild.

Stand: Geschlossene Beta, Eigenentwicklung. Aus meiner Masterarbeit entstanden.

Heizkurven-Simulation

Problem: Heizungsoptimierung ist abstrakt, und am echten Gerät experimentiert niemand gern.

Lösung: Eine Simulation an einem zufällig erzeugten Haus: an der Heizkurve drehen, sofort sehen, was mit Vorlauf- und Raumtemperatur passiert. Mit geführter Tour, übertragbar auf die eigene Anlage.

Stand: Live und offen, als Lernwerkzeug für Beratungen gebaut.

Live ausprobieren →

Für wen

Mit wem ich arbeite

Der gemeinsame Nenner: Organisationen, bei denen Beratung, Planung oder Anlagendaten an Tabellen und Formularen hängen, die längst zu groß dafür geworden sind.

Energie- & Klimaschutzagenturen Kommunales Klimaschutzmanagement Verbände & NGOs Bürgerenergiegenossenschaften Ingenieur- & Planungsbüros Energieberatung Handwerk & Anlagenbau Initiativen & Vereine

Fange ich neu an, baue ich mit den Werkzeugen, die ich am besten kenne – welche das sind, steht auf der Laravel-Seite. Läuft bei dir schon etwas, richte ich mich danach, ob das nun PHP oder etwas anderes ist. In beiden Fällen entwickle ich mit automatisierten Tests, damit die Software auch nach Jahren noch änderbar bleibt.

Kontakt

Projekt anfragen

Schreib mir kurz, worum es geht. Anschließend klären wir in einem unverbindlichen Erstgespräch das Ziel, die Rahmenbedingungen und ob ich der richtige Ansprechpartner für dein Projekt bin.